Rauchen ist von vorgestern. Tabakerhitzer sind von gestern.

 
 
 

Nicht cool

Viele Menschen sind überzeugt, dass Tabakerhitzer die moderne und deutlich bessere Alternative zur Zigarette seien. Tatsächlich gelten sie nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand im Vergleich zu klassischen Zigaretten zwar als möglicherweise etwas weniger schädlich, aber gesund sind sie deshalb keineswegs - im Gegenteil. Die Tabakindustrie hat lediglich ihr Produkt modernisiert – mit einem eleganten Design und Geschmacksrichtungen wie Apfel, Beere oder Minze.

Zum Glück hat sich aber etwas Grundlegendes verändert. Früher wurde Rauchen gezielt als Symbol für Freiheit, Stärke und Coolness vermarktet. Der Marlboro-Mann gehört zu den bekanntesten Werbefiguren der Geschichte. Tragischerweise starben mehrere Schauspieler, die diese Figur verkörperten, später an den Folgen des Rauchens. Das ist alles andere als cool.

Mit Tabakerhitzern funktioniert dieses Marketing nicht mehr. Wer heute an einem Tabakerhitzer nuckelt, vermittelt kaum noch das Bild von Freiheit oder Abenteuer. Es wirkt eher unbeholfen als lässig. Und genau darin liegt die Chance: Die Tabakindustrie kann dieses Produkt längst nicht mehr so erfolgreich über ein Coolness-Image verkaufen wie früher die Zigarette.


Frei von Tabakerhitzern in 3 Tagen - Ihre Chance

Deshalb möchte ich Ihnen eine einfache Übung vorstellen, die vielen Menschen helfen kann, den Autopiloten zu unterbrechen.

Stellen Sie sich drei Tage lang jeweils dreimal täglich für fünf bis zehn Minuten mit Ihrem Tabakerhitzer vor einen Spiegel. Benutzen Sie ihn ganz normal, aber verzichten Sie bewusst auf jede Ablenkung. Kein Handy, keine Musik, kein Fernseher. Schauen Sie sich einfach selbst dabei zu und beobachten Sie bewusst jede Bewegung, jeden Zug und Ihren Gesichtsausdruck.

Wichtig ist, dass Sie nicht wegschauen, sich nicht ablenken und Ihr Verhalten nicht rechtfertigen oder schönreden. Schauen Sie einfach hin.

Und woran nuckeln Sie da? An Mamis Brust oder dem Milchfläschchen?
Abwegig? Aber so sieht es nun einmal aus. 

Unser Gehirn vermeidet genau diese Art der bewussten Selbstbeobachtung. Gewohnheiten laufen normalerweise automatisch ab. Erst wenn wir unser eigenes Verhalten wirklich wahrnehmen, beginnt sich etwas zu verändern. Bewusstheit ist häufig der erste Schritt jeder nachhaltigen Veränderung.

Diese Übung arbeitet weder mit Druck noch mit Schuldgefühlen. Sie soll lediglich den Autopiloten unterbrechen. Viele Menschen stellen dabei fest, dass etwas, das sich jahrelang ganz normal angefühlt hat, plötzlich fremd oder sogar lächerlich wirkt. Allein diese neue Perspektive kann bereits der entscheidende Impuls sein, um eine Gewohnheit loszulassen.

Ob Sie dadurch innerhalb weniger Tage aufhören oder länger brauchen, spielt zunächst keine Rolle. Entscheidend ist, den ersten Schritt zu machen. Manchmal braucht es dafür nicht mehr als ein wenig Bewusstheit.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg in ein rauchfreies Leben.

Weiterführende Informationen

  • Videokurs Raucherentwöhnung – Wenn Sie in Ihrem eigenen Tempo rauchfrei werden möchten, finden Sie hier meinen Online-Videokurs mit praktischen Übungen und Hypnose.

  • Einzelsitzungen – Übersicht – Wenn Sie sich persönliche Unterstützung wünschen, finden Sie hier alle Informationen zu meinen individuellen Hypnose- und Coachingsitzungen.

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